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<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description>Alles was einem so durch den Kopf geht in der virtuellen und realen Welt.</description><title>Einfach nur Gedanken</title><generator>Tumblr (3.0; @andromedaz1337)</generator><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/</link><item><title>Wo warst du</title><description>&lt;p&gt;Wo warst du Wahrheit, im schmeichelnden Wörterwald,&lt;br/&gt;
hinter grauer Gunst, ihrer ungeziemenden Existenz,&lt;br/&gt;
wo gabst du Klarheit, die nimmermehr verhallt,&lt;br/&gt;
Kleinlautruf der Liebe, als des Herzens Influenz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wo warst du Frieden, unter Hasstiraden versunken,&lt;br/&gt;
augenscheinlich blind, deine latente Vergessenheit,&lt;br/&gt;
wo erklang dein Schmieden, dein dazwischenfunken,&lt;br/&gt;
flagrant für jedes Kind, der Hybris Menschenkleid.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wo ist die Ultima Ratio, im Ignorantentum verborgen,&lt;br/&gt;
jeder Saal verschlossen, dass Drangsal ignoriert,&lt;br/&gt;
wann würdigt ein Szenario, Wahrheiten versus Sorgen,&lt;br/&gt;
die Allgegenwart ausgeschlossen, das Leben exponiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wo warst du Einsicht, im Spiegelblick zerbrochen,&lt;br/&gt;
verstummt das Instrument, ungedeihlich verfallen,&lt;br/&gt;
wo erstrahlte ein Licht, die Nacht zu unterjochen,&lt;br/&gt;
erwache Firmament, in Hoffnungsfunkenkristallen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
HarryKlopperson 11/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/13306529711</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/13306529711</guid><pubDate>Fri, 25 Nov 2011 19:26:36 +0100</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>poems</category><category>poem</category><category>poetry</category><category>poesie</category><category>Schreiben</category><category>writing</category></item><item><title>Chimärenblicke</title><description>&lt;p&gt;Verwurzelt im kalten Stein wachen verstohlene Augen im tiefen Groll,&lt;br/&gt;
dem müden Tage abgeschworen trotzt die erstarrte Traufe den Tränen,&lt;br/&gt;
nur das kalte Blut der neidköpfigen Chimären wogt in dem Neide voll,&lt;br/&gt;
so sei das durchströmende Leben nicht mit wunden Mäulern zu dränen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im schwarz wehenden Ornat der Nacht bekunden die Raben das Leid,&lt;br/&gt;
erinnernd dem purpursamtigen Mantel der Ornis im verblichenen Fall,&lt;br/&gt;
kein Dämon aus tiefen Abgründen entsprungen durchbricht den Eid,&lt;br/&gt;
welch spiegelnde Grimassen bizarr umzäunen an des Traufrandes Wall.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Schattenfresko grotesker Gestalten hüllt Mutters Erde Träume ein,&lt;br/&gt;
huldigend dem Mondenglanz schimmern Flügel des Grauens in der Nacht,&lt;br/&gt;
fern entlegen erklingt ein Windeshauch hinterm düsteren Store ganz allein,&lt;br/&gt;
herzfüllend tränkt die Totenstille der Menschen brandende Ängste sacht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein sind all die Chimärenblicke zum Schutze deiner Träumewelt,&lt;br/&gt;
ein Behutsames sanft im Herzengeschmeide ineinandergewoben,&lt;br/&gt;
so das Reich, der Abyssus hinfort weichend in einem Lächeln zerfällt,&lt;br/&gt;
und schreckenskalte Herzensglieder ihre Wärme wieder geloben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
HarryKlopperson 11/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/12847574376</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/12847574376</guid><pubDate>Tue, 15 Nov 2011 21:54:00 +0100</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>poem</category><category>poems</category><category>poetry</category><category>Poesie</category><category>Schreiben</category><category>writing</category></item><item><title>Vor dem Tore</title><description>&lt;p&gt;Wohin mag des Tores einsam&amp;#8217; Weg führen?&lt;br/&gt;
Eine Stimme flüstert leis&amp;#8217;: &amp;#8220;Ich weiß es nicht!&amp;#8221;&lt;br/&gt;
Kann dein Herz den zarten Hauch spüren?&lt;br/&gt;
Er webt sich schmiegsam über dein Gesicht!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mag die ergraute Zeit ruhn im müden Tage,&lt;br/&gt;
verlassen und belassen das Gassenstück,&lt;br/&gt;
fragil lächelt die getupfte Natur in Jade,&lt;br/&gt;
versonnen erwidert dein Herzensglück.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Möge das graue Jetzt den Farben weichen,&lt;br/&gt;
welche die Sehnsucht mit Träumen nuanciert,&lt;br/&gt;
ein kleiner Moment solle für immer reichen,&lt;br/&gt;
ein besinnliches Flüstern dem Herzen dediziert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Obgleich die Farben fortwährend schattieren,&lt;br/&gt;
und unzählig die Bilder eines Lebens sind,&lt;br/&gt;
möge jedes Zurück die Innenwelt sedieren,&lt;br/&gt;
im Traum erspürst du den schmiegsam&amp;#8217; Wind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;HarryKlopperson  10/2010&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/12229248515</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/12229248515</guid><pubDate>Wed, 02 Nov 2011 05:05:00 +0100</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poems</category><category>Poetry</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category></item><item><title>Des ewig' Eid</title><description>&lt;p&gt;Sanftvoll bedecken deine Hände meine Augen,&lt;br/&gt;
sachte Gefühle träumen zum zärtlichen Takt,&lt;br/&gt;
das betrübende Gift aus dem Herzen saugen,&lt;br/&gt;
bevor meine Sinne erliegen dem traurig&amp;#8217; Pakt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gleichsam pulsieren unsere Herzen in Harmonie,&lt;br/&gt;
liebreizend flüstern die Worte in mich herein,&lt;br/&gt;
und Härchen auf der Haut tanzen zur Symphonie,&lt;br/&gt;
Sinnesspitzengefühle im tiefen Umschlungensein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Obacht all den Sandbänken aus Sorgen gemacht,&lt;br/&gt;
möge die Hingebung baden im wasserhellen Blick,&lt;br/&gt;
ein leuchtender Gedanke an dich hält ewig Wacht,&lt;br/&gt;
im Freudentränenglanz laben und nie mehr zurück.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Allzeit geeint durch Tränen aus Freud&amp;#8217; und Leid,&lt;br/&gt;
zusammenhaltend tauchen wir in die Wellen ein,&lt;br/&gt;
ein Leben lang verbunden durch des ewig&amp;#8217; Eid,&lt;br/&gt;
dich hinter mir zu wissen, ist des Glückes Sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
HarryKlopperson 10/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/12127311687</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/12127311687</guid><pubDate>Sun, 30 Oct 2011 20:35:48 +0100</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poems</category><category>Poesie</category><category>Poetry</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category></item><item><title>Azurblau</title><description>&lt;p&gt;Azurblau &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im azurblauen Meer des Himmels ertrinken friedvoll meine Gedanken tief,&lt;br/&gt;
eine Wärme spüre ich hoch droben und Vertrautes aus fernen Wolken rief,&lt;br/&gt;
nicht die Note allein die Melodie schmiegt den Tränenklang um mein Herz,&lt;br/&gt;
dass sich des Salzes Sehnsucht mit Fingern bettet, in des Wundes Schmerz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine verfallene Vergangenheit gleitet im andächtigen Flug an mir vorbei,&lt;br/&gt;
zartvoll intoniert der Wind in des traurig&amp;#8217; Angedenkens Hoffnungsschrei,&lt;br/&gt;
der sich einsamen Weges durch kummervolle Weiten zum ­Irgendwo ersinnt,&lt;br/&gt;
vom dunklen Klang des weinend&amp;#8217; Hauchs getragen Tränen silbern verzinnt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weichgetünchte Schattenrisse wehen als Narben der Zeit am Himmelsdom dahin,&lt;br/&gt;
unheilbar die Willkür der Natur und nur sediert durch den sommerlich&amp;#8217; Sinn.&lt;br/&gt;
Dem bittersüßen Nichtstun ist es Usus nach Entschwundenem zu trachten,&lt;br/&gt;
eine sich erinnernde Innenwelt, beginnt die Welt von Neuem, zu erachten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Möge die rinnend&amp;#8217; Träne einsam an Herzenswände elegisch begehren,&lt;br/&gt;
doch ihre silberglänzenden Spuren werden nur den Zeitenstrom verehren,&lt;br/&gt;
und wenn auch des Kummers vieler Wölkchen im Azurblau seichte treiben, &lt;br/&gt;
eines güldenen Strahles Hoffnung wird sich die letzte Träne einverleiben. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;HarryKlopperson 10/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/12037364005</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/12037364005</guid><pubDate>Fri, 28 Oct 2011 19:31:00 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poems</category><category>Poetry</category><category>Poesie</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category></item><item><title>Der Streif</title><description>&lt;p&gt;Nachtgleich des Mondes Sichel einsam über Felder zieht,&lt;br/&gt;
verzagt den dunklen Mantel im silbernen Glanze lichtet,&lt;br/&gt;
mit Gefühl bettet der kühle Wind ein lunarisches Trauerlied,&lt;br/&gt;
vom kleinen Herzenslicht hinterm düster Schatten berichtet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Licht dürstenden Weiten wirbt ein Streif den Funken Mut herbei,&lt;br/&gt;
allwissend dem Stundenglas das letzte Sandkorn entgleiten möge,&lt;br/&gt;
einer tief schweigenden Prozession funkelnder Gestirne einerlei,&lt;br/&gt;
den Baldachin der schlafenden Welt mit neuen Wünschen bezöge.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Tränenglanz des Augenblicks spiegelt sich ein Lichterband,&lt;br/&gt;
als ein Sternenfluss sich traurig über zarte Wangenhügel schmiegt.&lt;br/&gt;
Herzumschmeichelnd behütet es dein Innerstes mit gelinder Hand,&lt;br/&gt;
dass kein Herzenswunsch in einer zu Boden fallenden Träne verfliegt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Schattenwelt weicht dem güldenen Strahl voller Lebensfreud&amp;#8217;,&lt;br/&gt;
und verblassend zwinkert ein Leitstern in deiner Herzensfarbe,&lt;br/&gt;
dass ein innigst gehegter Wunsch unvergessen im nächsten Heut&amp;#8217;,&lt;br/&gt;
am Himmelszelt wieder erleuchten möge als des Mondes Gabe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
HarryKlopperson 10/2010&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11737553762</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11737553762</guid><pubDate>Fri, 21 Oct 2011 19:41:00 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poetry</category><category>Poesie</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category></item><item><title>Waldestiefen</title><description>&lt;p&gt;Zartvoll flüstert des Windes Hauch durch grüne Waldestiefen,&lt;br/&gt;
raschelnd die Blätter wogen hindurch hoher Baumkronen liefen,&lt;br/&gt;
glitzernde Fäden spinnen eine Decke lichtvoll durch den Raum,&lt;br/&gt;
behutsam träumt die Zeit zwischen jedem goldbräunlichen Baum.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Verführerisch schmeicheln sich Wohlgerüche in milde Lüfte ein,&lt;br/&gt;
würzig herbe Aromendünste schwängern die Luft so klar und rein,&lt;br/&gt;
ein Netz gewobener Tränenketten illuminiert im seidigen Schimmer,&lt;br/&gt;
im Nu des Lichtertanzes währt ein kurzer Augenblick für immer.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vom Waldessaum ins tiefe Gehölz wandern Sinne mit leichtem Fuß,&lt;br/&gt;
stillschweigend winkt die Ruhe einfühlsam meinem Gemüt zum Gruß,&lt;br/&gt;
wo kein Sorgengrau mit kalten Händen dem Licht die Freiheit nimmt,&lt;br/&gt;
das friedvolle Naturell der grünen Welt mein Herz glücklich stimmt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lieblich labt sich die Innere Freud an der streifenden Lichterflut,&lt;br/&gt;
dem Elysium bewusst werdend sei dem Menschen höchstes Gut,&lt;br/&gt;
möge die pittoreske Idylle währen als mehr für eine sonnige Zeit,&lt;br/&gt;
ein holder Tag im Grünen erschöpft so manches Menschenleid.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;HarryKlopperson 10/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11522928522</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11522928522</guid><pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:54:00 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poetry</category><category>Poesie</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category><category>Lyrik</category><category>lyrics</category></item><item><title>Erinnerungen</title><description>&lt;p&gt;Einsam wandern Augenblicke über einen verlassenen Strand,&lt;br/&gt;
des Windes kühler Atem an meiner Seite im gleichen Schritt,&lt;br/&gt;
Sterne betten ihr glimmendes Funkeln im angespülten Sand,&lt;br/&gt;
eine verblassende Erinnerung hinter den Wellen zieht mich mit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Wogenschlag kräuselt das Meer zu schaumigen Schnee,&lt;br/&gt;
bösartig vermischt sich ein Wölkchentanz im tiefen Blau,&lt;br/&gt;
der nasse peitschende Brodem zitiert die Böen zur Soiree,&lt;br/&gt;
die Ouvertüre tränkt die Ahnung und mein Herz schlägt flau.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachtgleich stürmt der Wind über meine Innenwelt,&lt;br/&gt;
in der bebenden Luft verhungern Rufe in Weiten,&lt;br/&gt;
die Sehnsucht schickt ein Schiff, das nicht zerschellt,&lt;br/&gt;
um mein Herz durch alle Stürme hindurch zu geleiten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Barfüßig folge ich den Gefühlen und spüre die Sterne im Sand,&lt;br/&gt;
unnachgiebig ersucht mein Herz alle Erinnerungen zu finden,&lt;br/&gt;
das Glück hinter welcher Welle auch immer ziehe ich ans Land,&lt;br/&gt;
den Lichtpunkt hinterm Horizont in meinem Herzen zu binden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
HarryKlopperson 10/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11430406906</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11430406906</guid><pubDate>Fri, 14 Oct 2011 10:30:05 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poetry</category><category>Poesie</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category><category>Erinnerungen</category><category>Memories</category></item><item><title>Nebulös</title><description>&lt;p&gt;Im dampfenden Tuch nebelhafter Schwaden schweigt ein See in Bedacht,&lt;br/&gt;
ergeben verneigen sich des Gehölzes hohe Zinnen und halten wacht,&lt;br/&gt;
und zart verhallend das Flüstern des Windes in gräulicher Harmonie,&lt;br/&gt;
eine Träne der Natur trauert um vergangene lichterfüllte Euphorie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Führet schemenhaft ein schwammiger Steg ins hell leuchtende Nichts,&lt;br/&gt;
dass ein verwelktes Lebewohl entgleitet, durch des Schatten Lichts,&lt;br/&gt;
obgleich morsche Planken raustimmig auf sachtem Schritte klagen,&lt;br/&gt;
eine erschöpfte Natur wird allmählich unter grauen Flor begraben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf der letzten Planke lauscht mein Herz den stillen Klängen,&lt;br/&gt;
und ein Schmerz erfühlt das Alte im Neuen zusammenhängen,&lt;br/&gt;
in einem Atemzug verliert sich der Moment im Gespür tief in mir,&lt;br/&gt;
behutsam lächelt die verblasste Welt und ich erkenne Ihre Zier.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Immerwährend fließt der Zeitenstrom im Einklang mit dem Sein,&lt;br/&gt;
Menschen, Getier und Natur halten sich fest daran und sehen ein,&lt;br/&gt;
dass die Veränderung wie gräulich kalt sie auch immer werden mag,&lt;br/&gt;
irgendwann als letztes Grau erbleicht im ersten farbenfrohen Tag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;HarryKlopperson 10/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11349805351</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11349805351</guid><pubDate>Wed, 12 Oct 2011 12:12:20 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poesie</category><category>Poetry</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category></item><item><title>Das TWITTERium</title><description>&lt;p&gt;Ich kann mich nicht mehr entsinnen, wie das Lachen mein Innerstes berühren vermochte, als ich noch zutage den Keller für wenige Stunde verließ.&lt;br/&gt;
Es war der helle Schein, der mich anzog. Er war wie das Versprechen des Sonnenlichts, dass mir irgendwie ein Stück Erinnerung zurückgeben wollte.&lt;br/&gt;
Ich war schon auf unzähligen Seiten gewesen,&lt;br/&gt;
um zu Suchen - nach was?&lt;br/&gt;
Sucht nicht jeder irgendwas? Das Glück, die Anerkennung, den Anschluss am Leben, das Gefühl nicht allein zu sein, das innere Lächeln?&lt;br/&gt;
Zig Milliarden Menschen über endlose Datenleitungen verbunden und ich war immer im Irgendwo dazwischen, wo kein einzelnes Bit jemals einen anderen&lt;br/&gt;
Adressaten fand, als mich selbst. Ich hab mir wohl in den letzten Jahren mehr Selbstgespräche per Mail zugeführt, als manch so ein Big-Player, Medien-Konzern oder sonst was!&lt;br/&gt;
Jeden Tag flogen mir die unterschiedlichsten Mails hinzu.&lt;br/&gt;
Die Realität mit der Virtualität absprechen; sie ignorieren, sie komplett verneinen!&lt;br/&gt;
Falls irgendwann mal jemand mein Mail-Fach durchblättern sollte, war ich vorbereitet. Ich würde nicht auffallen, so wie ich in meiner kompletten&lt;br/&gt;
Umgebung - meiner kleinen Welt - nicht wirklich wahrgenommen wurde.&lt;br/&gt;
Der immer Freundliche, der immer gut Gelaunte, der rund um mit sich und der Welt zufrieden zu sein scheint.&lt;br/&gt;
Da fragt man doch nicht, wie es einem geht?&lt;br/&gt;
Und selbst wenn, hatte diese Frage nur den Wert eines Lückenfüllers zwischen weiteren Belanglosigkeiten!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
Nun sitz ich hier vor dem vielversprechend blinkenden, hoffenden Pixelhaufen und was mach ich? Ich zweifel darüber, ob hinter dem kleinen &lt;br/&gt;
Feld &amp;#8220;Sign In&amp;#8221; nur ein großes Meer mit Wellen aus Nichts wartet. Ich werde unter einer dieser Wellen verschwinden, einen letzten Atemzug von mir geben und dann &lt;br/&gt;
ertrinken. Es wird kein Schiff da sein, was mich retten könnte. Dergleichen wird auch kein einziges Land am Horizont auftauchen, um auch nur einen Moment der &lt;br/&gt;
Hoffnung zu schenken. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Twitter ich frage dich: &amp;#8220;Soll ich oder soll ich nicht?&amp;#8221;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erst einmal zünde ich mir eine Zigarette an, sowie ich es immer mach, wenn mein letztes Häuflein Mut zu zittern beginnt und zwischen einem Herzschlag zum Nächsten gefühlte &lt;br/&gt;
Ewigkeiten vergehen wollen. &lt;br/&gt;
Ich inspiziere in detektivischer Kleinarbeit; suche nach Neuigkeiten im großen Datenstrom, die mir auch nur ansatzweise helfen könnten, dass ich nicht auf die Maustaste &lt;br/&gt;
drücke, um mich bei diesem Twitterium anzumelden. &lt;br/&gt;
Twitter scheint hier und da Probleme mit seinem Modell zu haben, da es viel weniger Nutzer hat, als ich es erwartete. Na geht doch! &lt;br/&gt;
Der erleichterte Ausstoß rauchenden Qualms vernebelt für kurze Zeit das blinkende Etwas - aber nur für Sekunden. &lt;br/&gt;
Es blinkt weiterhin. &lt;br/&gt;
Das Nikotin schmeckt mir nicht mehr. Warum hat sich die komplette Seite nicht gleich mit dem Nebel in Luft aufgelöst? &lt;br/&gt;
Warum quält mich nun die Frage, ob ich es doch nicht versuchen sollte? &lt;br/&gt;
Abwägen ist angesagt. Abwägen ist immer gut, da man bei der ganzen Gewichterei mit rationalen Argumenten nicht über Gefühle sprechen braucht! &lt;br/&gt;
Also fang ich mal genau damit an.&amp;#8221;Was habe ich zu verlieren?&amp;#8221; &lt;br/&gt;
Sofort schießt mir die pistolenkugelschnelle Antwort durch den Kopf:&amp;#8221;Nichts!&amp;#8221; &lt;br/&gt;
Hmm o.k., dann halt mit der Negation:&amp;#8221;Was habe ich nicht zu verlieren?&amp;#8221; &lt;br/&gt;
Ich habe nicht die Freude zu verlieren, da ich keine Freude besitze!&lt;br/&gt;
Mist, jetzt entgleisen mir doch schon wieder die Gefühle. Ich wollte doch mit rationalem Kalkül vorgehen - und nun das! &lt;br/&gt;
Ich brauch eine weitere Zigarette, um meinen Nerven Herr zu werden. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
Ich führe die Hand mit dem Glimmstängel in der Art, dass ich nicht direkt auf das Blinken schauen muss! &lt;br/&gt;
Aber mir ist klar, dass es immer noch auf mich wartet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#8220;Etwas wartet auf dich!&amp;#8221;, stelle ich schmunzelnd fest.&lt;br/&gt;
Es hat keine Vorurteile, es stellt keine Urteile, es wartet einfach!&lt;br/&gt;
Ich senke die Hand und mein Blick pendelt zwischen der Maus und der Bildschirmanzeige hin und her.&lt;br/&gt;
MOMENT MAL. WAS WAR DENN DAS?&lt;br/&gt;
Sowie der rückwärtsblätternde Leser eines Buches nach einer bestimmten Textstelle sucht, spule ich kurzfristige einen Moment zurück und blick mit meinen leicht, durch qualm gereizten und tränenden Augen &lt;br/&gt;
auf einen kleinen Schwarz-Weiß-Film, in dem ich die Hauptrolle habe. Ich sitze vor einem PC und da blinkt was . Irgendwo da muss es sein. Ja ich sehe die Stelle nun genau, wo ich anfing &lt;br/&gt;
zu schmunzeln!&lt;br/&gt;
Immer wieder von vorne leuchtet der Film vor meinen Augen ab. &lt;br/&gt;
Mehr und mehr ziehen sich meine Mundwinkelspitzen nach oben. &lt;br/&gt;
Ich kann nichts dagegen unternehmen. &lt;br/&gt;
Und auf einmal schreit es aus mir heraus!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich lache durch ein Tränenmeer hindurch und die kalten, weißen Wände um mich herum, scheinen sich&lt;br/&gt;
zu erwärmen. Ich fühle eine Erinnerung; ich sehe, rieche und schmecke sie zwischen dem salzig, süßen&lt;br/&gt;
Geschmack warmer Tränen auf meiner Unterlippe.&lt;br/&gt;
In diesem kurzen Moment wird mir klar, dass das Twitterium mir selbstlos und ohne es zu Verlangen &lt;br/&gt;
meinen sehnlichsten Wunsch erfüllte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hole ein letztes Mal tief Luft und springe in das besagte Meer.&lt;br/&gt;
Da sind keine Wellen! Das hellklare, blauwarme Nass wiegt mich sachte hin und her. Ich spiegel mich an seiner Oberfläche und sehe zum ersten Mal meinem eigenen Lächeln in die Augen.&lt;br/&gt;
Als ich meinen Blick weiter zum Horizont führe, sehe ich unendliche viele weitere lächelnde Menschen um mich herumschwimmen - es ist ein Willkommenslächeln.&lt;br/&gt;
Kurzfristig erkenn ich am Horizont wieder ein blinkendes Etwas - ein Leuchtturm am gesteinigen Gestade einer mir unbekannten Insel. Der pulsierende Schein erinnert mich an was.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danke!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
HarryKlopperson 10/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11175921079</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11175921079</guid><pubDate>Sat, 08 Oct 2011 11:56:08 +0200</pubDate><category>Kurzgeschichte</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category><category>Story</category><category>Twitter</category><category>Gedanken</category><category>Thoughts</category></item><item><title>Tränenmusik</title><description>&lt;p&gt;Ein Klavier spielt aus fernen Räumen ein trauriges Sternenlied,&lt;br/&gt;
hinter endlos verschlossenen Türen flüstern leise die Tränen,&lt;br/&gt;
wehmütig der Traum in einer Seifenblase zu den Lichtern zieht,&lt;br/&gt;
Noten aus tiefstem Herzen entsprungen schwingen zum Sehnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Mondenschein predigt einsam durch die im Abendwind wiegenden Store,&lt;br/&gt;
ein Schattenspiel streicht zärtlich über die schwarzen Tasten hin,&lt;br/&gt;
verzagt schwebt der feine Zeitenstaub bei jedem Klang über die Empore,&lt;br/&gt;
verfängt sich in aus Trübsinn gewebte Netze im fallenden Herzenssinn.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für einen ewigen Moment gefriert die Zeit in einem sorgenvollen Takt,&lt;br/&gt;
in disharmonischen Tönen zerspringt ein Hoffnungskristall in Scherben,&lt;br/&gt;
die Dunkelheit schließt mit der Partitur aus Tränen einen einsamen Pakt,&lt;br/&gt;
dass nur noch die in Einsamkeit rufende Melodie die Nacht kann, beerben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit dem letzten Tränenklang verhallt auch der letzte Ton im großen Nichts,&lt;br/&gt;
des Windes Nachhut streichelt zärtlich noch einmal über die schwarze Klaviatur,&lt;br/&gt;
und zurufend durch die Dunkelheit webt sich des lächelnden Mondes Lichts,&lt;br/&gt;
tief hinter der letzten verschlossenen Herzenstür summt ewiglich die Partitur.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;HarryKlopperson 10/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11151078936</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11151078936</guid><pubDate>Fri, 07 Oct 2011 22:43:52 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poems</category><category>Poetry</category><category>Poesie</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category></item><item><title>Des Tages Ruh</title><description>&lt;p&gt;Schweren Atems legt sich des Tages Ruh über leere Gassen,&lt;br/&gt;
eine Welt aus dunklen Schatten erstiegen bezeugt den Wille,&lt;br/&gt;
den letzten Lichtfaden zerschnitten und verbrennen lassen,&lt;br/&gt;
im Kopfsteinpflaster lächelt des Mondes Lichts in Stille.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hinter beschlagenen Fensterscheiben ein flackender Schein,&lt;br/&gt;
das verschlossene Gehölz stöhnt im kalten Windesgeheul,&lt;br/&gt;
milchige Orangetöne laden einträchtig zum Einkehren ein,&lt;br/&gt;
die Nachtschwärze verschlingt die Weiten in schwarzen Gräul.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beschaulich mahnt ein Glockenschlag zur späten Stunde,&lt;br/&gt;
dass der Weltentakt sich seiner Müdigkeit ersinnt,&lt;br/&gt;
sinister zieht der alte Turmuhrzeiger seine Runde,&lt;br/&gt;
der Zeitensand dem Menschen durch die Hände rinnt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So düster die Unergründlichkeit das Leben ersticken mag,&lt;br/&gt;
ein Sternenband der Ewigkeit als schweigenden Zeugen,&lt;br/&gt;
hält Obacht über Träume und begrüßt jeden neuen Tag,&lt;br/&gt;
dass der erste Lichtfaden am Morgen die Nacht kann beugen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;HarryKlopperson 10/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11098275460</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/11098275460</guid><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 14:11:43 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poesie</category><category>Poetry</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category></item><item><title>Kleines Kerzenlicht</title><description>&lt;p&gt;In einsamen Herzenskellertiefen&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;warst immer da, wenn Träume dich riefen,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;eine Kerze mit deinem Blick entfacht,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;eine Hand sanft auf meiner Schulter wacht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
Unwissend durch dunkle Gänge schreiten,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erinnerungen an dich würden mich leiten,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;da wo Angstschwaden meine Seele verdunkeln,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;sehe ich nun dein Herzenslicht funkeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
Höhlenkälte durchzog meinen Verstand,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Furcht und Ängste erbauten eine Wand,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;die nicht allein zu erklimmen schien,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;verzweifelnde Rufe aus Herzen schrien.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
Jeden Tag einen Schritt nach vorn,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;barfüßig über den letzten Sorgendorn,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;im Augenschein der Geborgenheit so nah,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;kleines Kerzenlicht brenne ewiglich klar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
HarryKlopperson 09/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/10846762942</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/10846762942</guid><pubDate>Fri, 30 Sep 2011 15:50:04 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poetry</category><category>Poesie</category><category>Lyrik</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category></item><item><title>Wintertraum</title><description>&lt;p&gt;Im milchigen Orangenschein kurz gesponnener Herbstlichtfäden ruht mein Herz auf einer einsamen Bank,&lt;br/&gt;
letzte dunkelbraune Blätter rieseln sachte leis in klammen Böen zum immer wiederkehrenden Zeitendrang.&lt;br/&gt;
Das dem ausgezerrten Geäst aufgelegte feuchte Tuch aus Dunst und gefrorenem Tau gebürdet als letzten Dank,&lt;br/&gt;
alsbald ein perlenreines Getriller eines Rothkehligen Sängers die anschleichende Kälte begrüßt im Lobgesang.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ehrfürchtig erstarrt ein abgelegenes Bächlein in seinem diamantglitzernden Spiegelbild allein versunken,&lt;br/&gt;
in der tiefgründigen Wohlfühl-Stille haucht der frische Wind einsam über Wiesen im matten Glanz,&lt;br/&gt;
und über ergraut gepuderte Bergeskämme hört man das flüsternde Kommen der weißen Jahreszeit unken,&lt;br/&gt;
eine mehr und mehr schneeflusige Winterdecke bekleidet zärtlich die Welt in blasswangiger Dominanz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf einem weiß gebetteten Nachtquartier ruht friedvoll die Kälte einsam still im untergehenden Abendschein,&lt;br/&gt;
im funkelnden Facettenspiel leuchtender Eiskristalle verschwimmen Konturen unter einer weißen Pracht,&lt;br/&gt;
über einem Glitzermeer aus Schnee und Eis zitiert der Wind den winterstaubgeborenen Nimbus zum Tanze ein,&lt;br/&gt;
und Träume in kleinen Wattewölkchen gehüllt purzeln vergnügt durch die atemklaren Lüfte sacht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit verschlossenen Augen erfühlt mein Herz die klirrend, kalte Faszination im langsam winterlichen Takt,&lt;br/&gt;
wohl möge irgendwann ein letztes Schneeflöckchen dem Drängen Mutters Erde nach Veränderung weichen.&lt;br/&gt;
Von Jahr zu Jahr zelebriert die Natur Väterchens Frostś Rufe in schneegetupfter Glitzerwelt als neuen Pakt,&lt;br/&gt;
so wird das berauschende Bild, auf der Bank den ersten Klängen des Winters lauschend, mein Innerstes eichen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;
HarryKlopperson 09/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/10786404411</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/10786404411</guid><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 02:21:00 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poetry</category><category>Poesie</category><category>Lyrik</category><category>Gedanken</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category></item><item><title>Das Gewitter</title><description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_lqwn43BxSd1qg59di.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Im ermüdenden Abendlicht nächtigen Gedanken auf einer Hügelspitze,&lt;br/&gt;
ein grollender Windeshauch peitscht odiös jedes Härchen auf dem Arm,&lt;br/&gt;
durch endlosen Spähren reisen erinnernde Bilder, während ich hier sitze,&lt;br/&gt;
Klänge von Natur und Tier ersticken unterḿ unheilvollem Wolkenschwarm.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Berauscht schwanken ohnmächtig Baumkronen im Ungewissen hin und her,&lt;br/&gt;
erfrorene Himmelstränen durchbohren in Gleichgültigkeit das zitternde Blätterdach,&lt;br/&gt;
mit letzter Kraft stemmen sich unterjochte Äste ihrer selbst dem Sturm zu wehr,&lt;br/&gt;
ein hell gleißendes Blitzgewitter hält furios mein kleinmütiges Herz in Schach.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das urgewaltige Raunen der Berge umwunden von dumpf bebenden Paukenschlägen,&lt;br/&gt;
welches sich unheilvoll in der durchnässten Luft mehrmals überschlägt,&lt;br/&gt;
bis der letzte Klang eines Regentropfen verstummt, um die Welt neu zu prägen&lt;br/&gt;
und ein Lichterkeil das schwarze Wolkentuch durchbrechend die Hoffnung trägt&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anmutig öffnen sich die weißen Segel des Himmels im glühenden Schein,&lt;br/&gt;
eine streichelnde Böe entzückt jeden einzelnen Gräserhalm im nassen Glanz,&lt;br/&gt;
mit Bedacht verbannt das wärmende Licht trübselige Gedanken aus Ihrem Sein,&lt;br/&gt;
ein sich beruhigendes Herz hüpft vergnügt im frisch duftenden Gräsertanz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;HarryKlopperson, 09/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/9709918278</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/9709918278</guid><pubDate>Fri, 02 Sep 2011 19:00:45 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poems</category><category>Poetry</category><category>Poesie</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category></item><item><title>Einsicht des Raben</title><description>&lt;p&gt;Würdevoll stolzierend im dunkel schmeichelnden Todesrobenglanz,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;nuanciert ein schwarzer Bote den Todesanger im Schimmer,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;versieht vergessene Gräber mit einer Träne auf den Kranz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durchdringendes Starren durch graudünstige Schleier und Gewimmer,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;des klagenden Windes, welcher einsam durch die Reihen weht,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;lauschend nach Bedeutungen und alten Geschichten,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;die all jene Vergessenen haben im Vergangenem angesäät,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wo auch immer das Alpha hinter dem Omega sei zu sichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einsam verkümmert ein Flor aus leisem Gedenken und Hoffen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;unbeachtet gerichtet durch das Dahinschwinden der Zeiten,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;deren immerwährende Frage nach dem eigentlichen Sinn liegt offen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ausgebreitet und ersichtlich für einen Raben aus luftdünnen Weiten,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;losgelassen um den weißnebeligen Trauerschleier zu durchfliegen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;immer hinauf den wärmenden Sonnenstrahlen folgend ins blaue Himmelszelt,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;sich zu trennen von angestammten Bildern und in der Sicht zu siegen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;dass der Urgrund allen Seins solcher Ruhestätten die Trauer erhellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HarryKlopperson 08/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/9126958272</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/9126958272</guid><pubDate>Fri, 19 Aug 2011 18:59:28 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poerty</category><category>Writing</category><category>Schreiben</category></item><item><title>Schuld</title><description>&lt;p&gt;In sachter Dunkelheit umhüllt strömt blutgetränkte Schuld mir durch die Venen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;der klamme Wind streift gleichgültig durch das morsche Geäst,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;nur das bleiche Leichentuch des Tages kennt mein innerstes Sehnen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;dass die gierige Kralle des Schmerzes mich nicht mehr umklammern lässt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tiefschürfende Bisswunden des Gewissens nächtigen auf zarter Seelenhaut,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;peitschenhiebklingende Wortfetzen ertrinken in einem sorgenschweren Tränenmeer,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;eine in Trümmern zerschlagende Vergangenheit erstarb ohne jeglichen Laut,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;das kleine Sandkorn namens Glück versingt einsam im schwarzen Pech und Teer.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausgehungerte Luft verflüchtigt sich und hinterlässt atemlose Leere,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;unruhig tickt die Lebensuhr ohne weitere Reserven qualvoll dahin,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;benebelt rast der Blick durch vergangene Bilder, wo ich nicht verfallen wäre,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;um das Geschehene ungeschehen zu machen, ist mein trauernder Herzenssinn.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zitternde Hände verkrampfen sorgenschwer bei der Vorstellung sich zu entschuldigen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;um dem Falsum aus Liebe und Hoffnungslosigkeit für immer Einhalt zu gebieten,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;aufrichtig der Blick nach vorne und nicht dem zweifelnden Seelenschmerz zu huldigen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;um den Menschen, den man liebt, wieder sein Zimmer im Herzen ewiglich vermieten.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HarryKlopperson 08/2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/8594363756</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/8594363756</guid><pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:34:19 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>poem</category><category>poetry</category><category>writing</category></item><item><title>Früh am Morgen</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Müde beugt sich die Nacht früh am Morgen,&lt;br/&gt;eine Zierdecke aus Himmelsrot weit und breit,&lt;br/&gt;wankende Wälderkronen fühlen sich geborgen&lt;br/&gt;und sanft lächelt Mutter Erde in ihrem neuen Kleid.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ausweglos die Weiten durchschienen im Sonnenstrahl,&lt;br/&gt;fest verankerte Zweisamkeiten im gleichen Tritt,&lt;br/&gt;ohne Spuren schreitet die Zeit als Wanderer zumal,&lt;br/&gt;nur ein weiterer Schritt voran und nicht zurück.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zögerlich stillt ein zarter Gesang die Ruh, &lt;br/&gt;ein begrüßendes Lied aus Höhen fern erklingt,&lt;br/&gt;auf leisen Sohlen eilt die Zuversicht hinzu,&lt;br/&gt;das jedes Ende seinen Anfang besingt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Krug frischen Mutes wird ausgegossen,&lt;br/&gt;weggespült allemal der halbdunklen Klage.&lt;br/&gt;Den Sorgenfächer mit Bedacht geschlossen,&lt;br/&gt;neu gefühlt und geschwind in den Tage!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;HarryKlopperson, 2011&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/4888368668</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/4888368668</guid><pubDate>Sun, 24 Apr 2011 07:18:46 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poetry</category><category>Poems</category><category>Writing</category><category>Schreiben</category></item><item><title>Zerstörung der Plünderung des Wortes</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tief hinab hinter vergessenen Türen,&lt;br/&gt;wo keine Seele sich jemals verirrt,&lt;br/&gt;kauern Erinnerungen wartend und leise,&lt;br/&gt;schicken verschollene Gedanken auf die Reise,&lt;br/&gt;einer Welt freudvoll erhaben initiiert,&lt;br/&gt;was weder ist oder war zu spüren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Düsterheit und vergangenem Staub&lt;br/&gt;eine Ruine umwunden von Dämmerlicht,&lt;br/&gt;ragt trostlos aus rissigem Gestein trotzend heraus,&lt;br/&gt;wo ein Lebensschauspiel unter schweigendem Applaus,&lt;br/&gt;als Stückwerk unvollendeter Taten zerbricht,&lt;br/&gt;vorige Worte sinnieren Ihren Verlaub.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Samtpfotenleise schleicht die Stille,&lt;br/&gt;gleichgültig über geschlossenen Mündern&lt;br/&gt;und stellt die Frag ungefragt in den Raum,&lt;br/&gt;ob nicht alles, was geschehen war, nur ein Traum?&lt;br/&gt;Wo ist die Umkehr in Worten zu plündern,&lt;br/&gt;wenn man Sie braucht, als letzten Wille.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Ahnung genehmigte sich einen Schluck,&lt;br/&gt;aus einem wortüberlaufenden Glas,&lt;br/&gt;in Anhörung vom mutmaßlichen Schweigen,&lt;br/&gt;tänzelte zwischen jenen hin und her im Reigen,&lt;br/&gt;legte wunde Wörter offen, die zuvor niemand las.&lt;br/&gt;Das Wort, das Bild, der Mensch zerbrach im Nachdruck. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;HarryKlopperson, 2011&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/4585418924</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/4585418924</guid><pubDate>Wed, 13 Apr 2011 21:22:53 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category><category>Politik</category></item><item><title>Das Dahinter</title><description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_lprgyhpouy1qg59di.jpg"/&gt;Regentropfengleich perlen Hoffnungen an Herzensscheiben,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;wenn dunkle Gewitterwolken Freuden in die Ferne treiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Undurchsichtig beschlägt die eingerahmte Wirklichkeit federleicht,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;der Wunsch zerflossen auf nassen Wegen mit der Zeit erbleicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwo im dunklen Trüben verdampfender Beklommenheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kassandras Rufe verhallen unentschieden in Wehmütigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fern unter feuchten Schleiern sprudelt ein warmer Gedankenquell,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;trotz triefender Sorgen ein Lichtblick bestrahlt das Herz so hell.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lichtvoll durchscheint ein Bilderrausch aus lächelndem Sonnenschein,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;in der dunkelsten Kammer des Herzens erpicht Lebensfreude ihr sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was auch immer das Gemüt in Schwärze zu hüllen vermag,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;nur kurzweilig betrübend, deine Welt weiterhin erstrahlt im Tag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun durchschreite frohen Mutes jeden Sorgenschauer,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;sei er rabenschwarz und von endlos erscheinender Dauer,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;denn unterm letzten Schleier verhüllter Zuversicht,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;endet All der Sorgen Quell im erquickenden Licht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;HarryKlopperson, 2011&lt;/p&gt;</description><link>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/4474278437</link><guid>http://andromedaz1337.tumblr.com/post/4474278437</guid><pubDate>Sat, 09 Apr 2011 22:00:00 +0200</pubDate><category>Gedicht</category><category>Gedichte</category><category>Poem</category><category>Poetry</category><category>Schreiben</category><category>Writing</category></item></channel></rss>
