November 2011
3 Einträge
8 Tags
Wo warst du
Wo warst du Wahrheit, im schmeichelnden Wörterwald, hinter grauer Gunst, ihrer ungeziemenden Existenz, wo gabst du Klarheit, die nimmermehr verhallt, Kleinlautruf der Liebe, als des Herzens Influenz. Wo warst du Frieden, unter Hasstiraden versunken, augenscheinlich blind, deine latente Vergessenheit, wo erklang dein Schmieden, dein dazwischenfunken, flagrant für jedes Kind, der Hybris...
Nov. 25
18 Anmerkungen
8 Tags
Chimärenblicke
Verwurzelt im kalten Stein wachen verstohlene Augen im tiefen Groll, dem müden Tage abgeschworen trotzt die erstarrte Traufe den Tränen, nur das kalte Blut der neidköpfigen Chimären wogt in dem Neide voll, so sei das durchströmende Leben nicht mit wunden Mäulern zu dränen. Im schwarz wehenden Ornat der Nacht bekunden die Raben das Leid, erinnernd dem purpursamtigen Mantel der Ornis im...
Nov. 15
3 Anmerkungen
7 Tags
Vor dem Tore
Wohin mag des Tores einsam’ Weg führen? Eine Stimme flüstert leis’: “Ich weiß es nicht!” Kann dein Herz den zarten Hauch spüren? Er webt sich schmiegsam über dein Gesicht! Mag die ergraute Zeit ruhn im müden Tage, verlassen und belassen das Gassenstück, fragil lächelt die getupfte Natur in Jade, versonnen erwidert dein Herzensglück. Möge das graue Jetzt den Farben...
Nov. 1
6 Anmerkungen
Oktober 2011
9 Einträge
8 Tags
Des ewig' Eid
Sanftvoll bedecken deine Hände meine Augen, sachte Gefühle träumen zum zärtlichen Takt, das betrübende Gift aus dem Herzen saugen, bevor meine Sinne erliegen dem traurig’ Pakt. Gleichsam pulsieren unsere Herzen in Harmonie, liebreizend flüstern die Worte in mich herein, und Härchen auf der Haut tanzen zur Symphonie, Sinnesspitzengefühle im tiefen Umschlungensein. Obacht all den...
Okt. 30
7 Anmerkungen
7 Tags
Azurblau
Azurblau Im azurblauen Meer des Himmels ertrinken friedvoll meine Gedanken tief, eine Wärme spüre ich hoch droben und Vertrautes aus fernen Wolken rief, nicht die Note allein die Melodie schmiegt den Tränenklang um mein Herz, dass sich des Salzes Sehnsucht mit Fingern bettet, in des Wundes Schmerz. Eine verfallene Vergangenheit gleitet im andächtigen Flug an mir vorbei, zartvoll intoniert...
Okt. 28
2 Anmerkungen
7 Tags
Der Streif
Nachtgleich des Mondes Sichel einsam über Felder zieht, verzagt den dunklen Mantel im silbernen Glanze lichtet, mit Gefühl bettet der kühle Wind ein lunarisches Trauerlied, vom kleinen Herzenslicht hinterm düster Schatten berichtet. In Licht dürstenden Weiten wirbt ein Streif den Funken Mut herbei, allwissend dem Stundenglas das letzte Sandkorn entgleiten möge, einer tief schweigenden...
Okt. 21
14 Anmerkungen
9 Tags
Waldestiefen
Zartvoll flüstert des Windes Hauch durch grüne Waldestiefen, raschelnd die Blätter wogen hindurch hoher Baumkronen liefen, glitzernde Fäden spinnen eine Decke lichtvoll durch den Raum, behutsam träumt die Zeit zwischen jedem goldbräunlichen Baum. Verführerisch schmeicheln sich Wohlgerüche in milde Lüfte ein, würzig herbe Aromendünste schwängern die Luft so klar und rein, ein Netz gewobener...
Okt. 16
13 Anmerkungen
9 Tags
Erinnerungen
Einsam wandern Augenblicke über einen verlassenen Strand, des Windes kühler Atem an meiner Seite im gleichen Schritt, Sterne betten ihr glimmendes Funkeln im angespülten Sand, eine verblassende Erinnerung hinter den Wellen zieht mich mit. Ein Wogenschlag kräuselt das Meer zu schaumigen Schnee, bösartig vermischt sich ein Wölkchentanz im tiefen Blau, der nasse peitschende Brodem zitiert die...
Okt. 14
12 Anmerkungen
7 Tags
Nebulös
Im dampfenden Tuch nebelhafter Schwaden schweigt ein See in Bedacht, ergeben verneigen sich des Gehölzes hohe Zinnen und halten wacht, und zart verhallend das Flüstern des Windes in gräulicher Harmonie, eine Träne der Natur trauert um vergangene lichterfüllte Euphorie. Führet schemenhaft ein schwammiger Steg ins hell leuchtende Nichts, dass ein verwelktes Lebewohl entgleitet, durch des...
Okt. 12
12 Anmerkungen
7 Tags
Das TWITTERium
Ich kann mich nicht mehr entsinnen, wie das Lachen mein Innerstes berühren vermochte, als ich noch zutage den Keller für wenige Stunde verließ. Es war der helle Schein, der mich anzog. Er war wie das Versprechen des Sonnenlichts, dass mir irgendwie ein Stück Erinnerung zurückgeben wollte. Ich war schon auf unzähligen Seiten gewesen, um zu Suchen - nach was? Sucht nicht jeder irgendwas? Das...
Okt. 8
9 Anmerkungen
7 Tags
Tränenmusik
Ein Klavier spielt aus fernen Räumen ein trauriges Sternenlied, hinter endlos verschlossenen Türen flüstern leise die Tränen, wehmütig der Traum in einer Seifenblase zu den Lichtern zieht, Noten aus tiefstem Herzen entsprungen schwingen zum Sehnen. Der Mondenschein predigt einsam durch die im Abendwind wiegenden Store, ein Schattenspiel streicht zärtlich über die schwarzen Tasten hin,...
Okt. 7
15 Anmerkungen
7 Tags
Des Tages Ruh
Schweren Atems legt sich des Tages Ruh über leere Gassen, eine Welt aus dunklen Schatten erstiegen bezeugt den Wille, den letzten Lichtfaden zerschnitten und verbrennen lassen, im Kopfsteinpflaster lächelt des Mondes Lichts in Stille. Hinter beschlagenen Fensterscheiben ein flackender Schein, das verschlossene Gehölz stöhnt im kalten Windesgeheul, milchige Orangetöne laden einträchtig zum...
Okt. 6
9 Anmerkungen
September 2011
3 Einträge
8 Tags
Kleines Kerzenlicht
In einsamen Herzenskellertiefen warst immer da, wenn Träume dich riefen, eine Kerze mit deinem Blick entfacht, eine Hand sanft auf meiner Schulter wacht. Unwissend durch dunkle Gänge schreiten, Erinnerungen an dich würden mich leiten, da wo Angstschwaden meine Seele verdunkeln, sehe ich nun dein Herzenslicht funkeln. Höhlenkälte durchzog meinen Verstand, Furcht und Ängste...
Sept. 30
11 Anmerkungen
9 Tags
Wintertraum
Im milchigen Orangenschein kurz gesponnener Herbstlichtfäden ruht mein Herz auf einer einsamen Bank, letzte dunkelbraune Blätter rieseln sachte leis in klammen Böen zum immer wiederkehrenden Zeitendrang. Das dem ausgezerrten Geäst aufgelegte feuchte Tuch aus Dunst und gefrorenem Tau gebürdet als letzten Dank, alsbald ein perlenreines Getriller eines Rothkehligen Sängers die anschleichende Kälte...
Sept. 28
7 Anmerkungen
8 Tags
Das Gewitter
Im ermüdenden Abendlicht nächtigen Gedanken auf einer Hügelspitze, ein grollender Windeshauch peitscht odiös jedes Härchen auf dem Arm, durch endlosen Spähren reisen erinnernde Bilder, während ich hier sitze, Klänge von Natur und Tier ersticken unterḿ unheilvollem Wolkenschwarm. Berauscht schwanken ohnmächtig Baumkronen im Ungewissen hin und her, erfrorene Himmelstränen durchbohren in...
Sept. 2
8 Anmerkungen
August 2011
2 Einträge
6 Tags
Einsicht des Raben
Würdevoll stolzierend im dunkel schmeichelnden Todesrobenglanz, nuanciert ein schwarzer Bote den Todesanger im Schimmer, versieht vergessene Gräber mit einer Träne auf den Kranz. Durchdringendes Starren durch graudünstige Schleier und Gewimmer, des klagenden Windes, welcher einsam durch die Reihen weht, lauschend nach Bedeutungen und alten Geschichten, die all jene Vergessenen haben im...
Aug. 19
6 Anmerkungen
5 Tags
Schuld
In sachter Dunkelheit umhüllt strömt blutgetränkte Schuld mir durch die Venen, der klamme Wind streift gleichgültig durch das morsche Geäst, nur das bleiche Leichentuch des Tages kennt mein innerstes Sehnen, dass die gierige Kralle des Schmerzes mich nicht mehr umklammern lässt. Tiefschürfende Bisswunden des Gewissens nächtigen auf zarter Seelenhaut, peitschenhiebklingende Wortfetzen...
Aug. 7
7 Anmerkungen
April 2011
5 Einträge
6 Tags
Früh am Morgen
Müde beugt sich die Nacht früh am Morgen, eine Zierdecke aus Himmelsrot weit und breit, wankende Wälderkronen fühlen sich geborgen und sanft lächelt Mutter Erde in ihrem neuen Kleid. Ausweglos die Weiten durchschienen im Sonnenstrahl, fest verankerte Zweisamkeiten im gleichen Tritt, ohne Spuren schreitet die Zeit als Wanderer zumal, nur ein weiterer Schritt voran und nicht zurück. Zögerlich stillt...
Apr. 23
6 Anmerkungen
6 Tags
Zerstörung der Plünderung des Wortes
Tief hinab hinter vergessenen Türen, wo keine Seele sich jemals verirrt, kauern Erinnerungen wartend und leise, schicken verschollene Gedanken auf die Reise, einer Welt freudvoll erhaben initiiert, was weder ist oder war zu spüren. In Düsterheit und vergangenem Staub eine Ruine umwunden von Dämmerlicht, ragt trostlos aus rissigem Gestein trotzend heraus, wo ein Lebensschauspiel unter schweigendem...
Apr. 13
10 Anmerkungen
6 Tags
Das Dahinter
Regentropfengleich perlen Hoffnungen an Herzensscheiben, wenn dunkle Gewitterwolken Freuden in die Ferne treiben. Undurchsichtig beschlägt die eingerahmte Wirklichkeit federleicht, der Wunsch zerflossen auf nassen Wegen mit der Zeit erbleicht. Irgendwo im dunklen Trüben verdampfender Beklommenheit Kassandras Rufe verhallen unentschieden in Wehmütigkeit. Fern unter feuchten Schleiern...
Apr. 9
6 Anmerkungen
5 Tags
Des Schnitters Werk – Veränderung -
Altes Holz aus Weisheit und Zeit gesät, in Vergessenheit zerfällt der Stamm, Knochiges Gerippe durch die Felder mäht, umgriffen der Sense stramm. Fordernd gelüstet kalter Klingenrausch, die Gewissheit keimend hervor, das im immerwährenden dürstigen Tausch, der Spross quillt erfrischend empor. Rabenaufschreie die Weile bekunden, die den Heimgang der Dinge benennt, unwiderruflich dreht die Zeit ihre...
Apr. 4
8 Anmerkungen
6 Tags
Eine andere Welt
Mit unbeschwerter Leichtigkeit traumbeladen in einer kleinen Wolke entschwinden, das goldene Tor deiner Fantasien mit geschlossenen Augen wiederfinden, der Schlüssel - so einfach - liegt allezeit offen fernab von allen Sorgen, die Reise in eine andere Welt beginnt mit dem Freudengesang der Vögel am Morgen: Duftig erhebt sich Blütenstaub durch nebeligen Sonnenschein hinauf, ausgelassen ziehen...
Apr. 1
3 Anmerkungen
März 2011
7 Einträge
6 Tags
Der kleine Retter
Knarrende Dielen und näherkommende Schritte übertönen atemlosen Lebenstakt, feurig erbebendes Seelenblut schließt mit Schrecken einen einsamen Pakt, vollgesogene Angstperlen schweißüberströmt im nasskalten Nacken kleben, messerstechende Blicke aus düsteren Ecken unaufhörlich auf einen zustreben. Bedrohlich pinseln Schattenhände verschwommen Drohungen übers Land, wo des rätselhaften Mondes...
März 30
7 Anmerkungen
6 Tags
Tränenklang
In brausender Nacht Des Lebens bittersüßer Lebenstau, wenn Gefühlstürme mit berghohen Wogen im tiefen blau, endlos die Ozeane aus Tränen deine Augen füllen und sich verblasste Erinnerungen weiter in Nebel hüllen. Am Rand des Abgrunds erhört mein Herz windgetragenen Tränenklang, aus allen Richtungen strömt dein fernes Weinen mir zärtlich über die Wang, mit ausgestreckten Händen greift...
März 15
6 Tags
Schattengesellschaft
Wenn auch nur eine Münze aus Menschenhänden fällt, in den alten Hut leidlich vor mir hingestellt, und nicht traurig, leer auf tränennassen Boden verweilt, dann fühle ich kristallklar den Moment des Glückes herbeigeeilt. Wenn auch nur ein sporadisch Lächeln trotzt meiner Lage, so mein Herz erwärmt für mehrere Jahre, Dankbarkeit vergolten in hellen Sonnenstrahlen, in einem Herzschlag...
März 9
7 Anmerkungen
6 Tags
Schwarzer Schmetterling
Schwarzer Schmetterling flieg weiter durch dunkle Nacht, mit jedem Flügelschlag - dein Schicksal - hältst du einsam Wacht, dass süßer Lebensrausch achtlos nicht vorbeiziehen mag, es sind noch unzählig der Schläge bis zum Anbeginn des Tag. In menschenleeren Gassen erhellt sehnsüchtig dein Puls das Eben, das Hier und Jetzt über das Tuch vergangener Zeiten weben, wenn jedes grün ist, schon...
März 6
6 Anmerkungen
6 Tags
Depression
Hoch oben im Tristessen-Turm, wehrlos verweilend all den dunklen Tagen, gefühllos durchfliegt meinem Herz ein Sturm, ersinnt Tränen nimmer endender Klagen. Gedankenschmied oh lös all die Ketten, die mich kerkern im grauen Raum, ein Lächeln, Lachen würd mich retten, Fernabbringen von diesem Alp aus Traum. Hilferufe ungehört über karges Ödland ziehen, aschfahle Sorgenschatten...
März 4
1 Anmerkung
8 Tags
Zuckerwatte-Sinfonie
Dein Herz purzelt vergnügt durch eine Melodie, voller Leichtigkeit erklingt eine Zuckerwattensinfonie. Sie schmeckt so süß in ihren Terzetten, am liebsten würde man sich darin betten. Glitzernder Wolkenhaufen singt in lieblicher Stimme und verzaubert anmutsvoll jeden deiner Sinne. Auf Puderzuckerwolken herzig dem Alltagsdunst entfliehen, „Oh komm, lass uns über den Regenbogen ziehen.“ ...
März 2
2 Anmerkungen
5 Tags
Herzsplitter
Gleichgültig giert dein Spiegelbild dem Sorgenquell entgegen, leuchtet durch dein Herz aus Glas auf allen verschlossenen Wegen. Tränen der Vergangenheit rinnen über blasse Wangen, tausend zerborstene Herzsplitter sind nicht mehr aufzufangen. Relikte aus Kristall erzählen von vergangenen Leben, wohin auch Facetten aus Entscheidungen sich weben, barfüßig durch die Scherbenflut den Anfang...
März 1
Februar 2011
19 Einträge
5 Tags
“Der Mensch ist nicht zum Kämpfen geboren, sondern zum Leben - und zum Kämpfen...”
– Ludwig Marcuse in seiner Publikation über Ludwig Börne.  ”Ludwig Börne. Aus der Frühzeit der deutschen Demokratie.”
Febr. 28
10 Anmerkungen
7 Tags
Die Meere
Gewässer der Erde im Verlust Ihrer Pracht, endlose Weiten im Dunkelblau verschlossen, aus Frieden und Urzeit selbstlos gegossen, in wiegender Hand und halten Wacht, Sonnenstrahlen ertrinken in öliger Meereshaut, begrüßen das Geweih toter Korallen, hindurchtreibende Todesfallen, tiefe Schönheit erstarb ohne Laut. Ein Trauerboot bekümmert die Segel setzt, Sehnsüchte von Klagen...
Febr. 27
6 Tags
Der frühe Morgen
Vorsichtig unterm Himmelsgrau, die Natur die Nacht von sich streckt, jeder Grashalm lieblich verziert im Tau, der Morgen die Welt sanft auferweckt. Noch zurückhaltendes Kühl vom Windenhauch, erquickend über müde Wipfel streicht, das Jetzt verdrängt die Träume auch, welche die Nacht Wunsch voll hat angereicht. Unterm rötlich blassen Himmelsdom, Himmelssegler besingen freudig den...
Febr. 26
1 Anmerkung
4 Tags
“Es sind die Zweifel,die die Menschen vereinen.Ihre Überzeugungen trennen sie.”
– Aus dem Roman “Der alte Mann und Mr. Smith” erschienen 1990 von Sir Peter Alexander Baron von Ustinov (Peter Ustinov). 
Febr. 24
2 Anmerkungen
6 Tags
Gier
Fingernägel krächzend am Boden kratzen, knackend in zerspringende Splitter zerplatzen, zitternde Stimmbänder in erwürgender Angst verklebt, herzpochend die eiskalte Nacht erbebt. Schauerschatten länger und länger über vergessene Gräber ziehen, im grauen Nebeltuch zwei Raben in Vorahnung fliehen, Luft geschwängert von süßlichen Todesaromen, der Wirklichkeit durchstochen von...
Febr. 24
1 Anmerkung
5 Tags
Vom Altwerden
Lautlos verwischt die Dämmerung die Sicht vom Tag zur Nacht in einem anderen Licht, was gesagt, gedacht, getan ist verflossen, werden alte Erinnerungen ausgegossen. Im tiefsten Verließ deines Herzens intoniert die Stimme des Schmerzens, erklingt ein klagender Widerhall vom gnadenlosen Zeitverfall. Gewissensketten zerren am Ufer und allein als einsamer Rufer, eine mondbeschienene...
Febr. 23
2 Anmerkungen
5 Tags
Vom Träumen
Ein Augenblick so still und klar, vergraben in Herzens Tiefen, zum Erinnern bleibt er immer da, wenn deine Träume ihn riefen. Gemalt auf deiner Herzenswand, träumt er dich in ein fernes Land, wo jeder Mensch ob arm oder reich, den anderen schätzt als seines gleich. Über Schmetterlingswiesen die Vögel singen, samtweicher Wind bringt Lust zum Klingen, ein warmer Teppich aus...
Febr. 20
2 Anmerkungen
4 Tags
Jeden Tag
Jeden Tag, an dem ein Lächeln fehlt, und sinnlos die Zeit einfach die Stunden runterzählt, während Bilder farblos vor den Augen laufen, Sehnsucht und Vernunft miteinander raufen, wenn nicht mal die schönste Blume um ein Lächeln wirbt, dann merkst du, dass deine Seele stirbt. Jeden Tag, an dem die Freude versiegt, und allezeit man leeren Worthülsen erliegt, wo immer Fragen die Antworten...
Febr. 20
3 Tags
Lebensmut
Auf dem Ozean der Leere steuerte ich mein Schiff, mit Gefühl und Verstand umlief es jedes Kliff, nur die Nacht war der Mantel meiner Einsamkeit, niemand hörte mein Herz, als es nach dir schreit. Ich schreie heut noch, ich schreie immer, kalte Tränen ertränken mein Herz noch schlimmer, im Sorgennebel verliert sich das eigentliche Ziel, sei es drum, nichts zerbricht meines Lebens Kiel. ...
Febr. 19
1 Anmerkung
5 Tags
Der frustrierende Briefkasten
Mit meinem Briefkasten stehe ich schon längere Zeit auf dem „Kriegsfuß“, genauer gesagt, mit seinen überraschenden Inhalten. Jeden Morgen erschlägt mich beim Öffnen dieses immer so unscheinbar, gleichgültigen Behältnisses eine Flut aus Döner-/Pizzenwerbung. Es ist ja nicht so, dass ich nicht hier und da mal einen kulinarischen Ausreißer in die Fast-Food-Küche unternehme, aber jeden Tag nur so ein...
Febr. 18
3 Anmerkungen
“Es gibt nur Hiebe, Diebe, verstopfte Siebe und kaputte Schaltgetriebe und keine...”
– „Es gibt keine Liebe“ aus der zitierten und ergänzten Sicht des Auto-Verkäufers bei mir an der Straßenecke.
Febr. 18
1 Anmerkung
5 Tags
Überlebenskampf
Tunnelblick, nur nicht aufgeben. Diesmal habe ich vorgesorgt. Mein Rucksack ist überschwemmt mit Notrationen, welche alle schön durchnummeriert sind. Ich glaub, bei Nummer 24 habe ich die Letzte rein gestopft, obwohl ich mir immer noch Sorgen mache, ob dies überhaupt reichen würde. Man weiß ja nie. Am Ende fehlt mir, nur weil ich nicht genug Vorsicht walten ließ, noch eine zum Überleben....
Febr. 16
1 Anmerkung
5 Tags
Schreib-Schizophrenie
Schon wieder liegt eine provozierend so wie du vor mir; entblättert wie du geschaffen wurdest. Du schaust mir tief in die Augen und hilfst mir einfach nicht. Es ist dir gleichgültig, was ich noch mit dir vorhabe. Deine kalte Schulter, die du mir zeigst, werde ich brechen. Nicht umsonst habe ich den Raum abgedunkelt. Ich könnte dich auch wie die anderen in Stücke zerreißen, bis zur...
Febr. 14
3 Tags
“Stillness is a breeding ground of mind. (Stille ist der Nährboden der Gedanken)”
– Harry
Febr. 13
1 Anmerkung
4 Tags
Am Bahnhof
Gähnende Zeitungsleser, raschelnde Käsebrötchenkrümeler, nervöse Auf-die-Uhr-Schauer, mit kalten Händen Jackentaschendurchsucher, Kinderwagenwieger und quängelnde Kinder-an-der-Hand-Festhalter, Aktentaschen-zwischen-den-Füßen-Positionierer, zuckende SMS-Schnell-Tipper, leichenerstarrte-Fahrplan-Auswendig-Lerner, träumende Geradeaus-Träumer, hypernervöse Um-sich-herum-Schauer, ...
Febr. 13
2 Anmerkungen
6 Tags
Ein Moment in Ewigkeit
Luft getragen von Müdigkeit und Leere, teilnahmslos ,regungslos, schwerelos dein Blick, kein Wort hörbar, kein Gefühl störbar. Gedanken reisen in die Ferne, nichts kommt uns in die Quere, Sekunden werden zu Jahre, für einen Augenblick. Der Atem meiner Hand haucht durch dein Haar, sonderbar,unnahbar ist deine Nähe, wärmend umfließt deinen Mund ein Glanz. Unscheinbar klein gesät, in unserem...
Febr. 12
6 Tags
Febr. 11
1 Anmerkung
6 Tags
Das Leben ohne Flimmerkiste (Teil1)
Heute hat mir ein netter Bekannter bei einem leckeren Kaffee einen Fernseher angeboten - umsonst -. Ich verneinte zu seiner offensichtlichen Überraschung, das wirklich gut gemeinte Angebot. Ich muss dazu sagen, dass ich die letzten 8 Jahre ziemlich gut auch ohne eine solche “Flimmerkiste” auskam, was in meinem Freundeskreis teils in Be- oder Verwunderung öfters mit mir diskutiert...
Febr. 11
7 Anmerkungen
2 Tags
Harry stellt sich vor
So nun bin ich hier und stelle mich einfach mal vor.  Ich höre auf den Namen Harry - einfach nur Harry-.  Ich bin nicht der Harry, der den Wagen schon mal vorfahren soll und ich bin  auch nicht der Harry, der mit einem Zauberstaub irgendwelche Parallelwelten rettet. Ich fahre auch keine “FORD”. Einfach nur Harry, das reicht völlig. Ansonsten ist das ja immer so ein Gefühl, wie zur...
Febr. 9
3 Anmerkungen